Mittwoch, 29. November 2006

Alte Namen, neue Welten

Was haben Katzen und Schwertlilien mit Rollenspielen zu tun ?
Nun auf dem ersten Blick nicht viel, zu Katzen fallen einem vielleicht Hexen ein oder große Raubkatzen die die Helden zum Nachtisch wollen.
Bei Schwertlilien denkt man natürlich an Schwerter, der etwas versiertere wird vielleicht anmerken das sie in der Heraldik eine Rolle spielen. Aber warum nennt man einen Blog so ?
Nun, die Antwort ist recht simpel. Ich hadere in letzter Zeit ein wenig mit meinen Ideen für ein eigenes Rollenspiel und habe den Hintergrund schon zigmal umgebaut und sicherlich genauso oft das Genre gewechselt. Einige Ideen kommen allerdings immer wieder. So auch die Katzen und Schwertlilien.
Während die Schwertlilien schon in meinem aller ersten Entwurf auftauchten, kamen die Katzen erst ein wenig später dazu. Als göttliche Sendboten, Glücksbringer und zauberhafte Wesen sind sie inzwischen ein Kernbestandteil meiner Settingideen. Eine Katze war schon seit Urzeiten geheimnisvoll und wurde mit der Magie in Verbindung gebracht. Kein Wunder, meine Katze schafft es auch immer so auszusehen als wüsste sie mehr als ich, eine gewisse Arroganz kann man den Katzen dabei auch nicht absprechen. Aber sie sind nicht nur geheimnisvoll, sie sind auch sehr nützlich für jede Gesellschaft die ein Problem mit Mäusen hat.
Aus meinen Schwertlilien sollten schon immer Schwerter werden, dafür hat man schließlich Magie, oder etwa nicht ? Während bei meiner ersten Idee dafür noch kein Grund vorhanden war, außer das er sich verrückt genug anhörte, hat sich inzwischen herauskristalisiert das meine Rollenspielwelt eine Welt ohne Metalle sein wird. Kein Schmiedeofen, sondern ein Garten wird der Ursprung eines Schwertes sein. Deshalb hat der Blog diesen Namen bekommen.

Mir ist beim Schreiben auch eine sehr schöne Idee gekommen, mal schauen wie sie sich umsetzen lässt.

Dienstag, 28. November 2006

Like as the waves make towards the pebbled shore...

Es ist offiziell, heute war die letzte Englischklausur meines Lebens. Und die längste noch dazu, mit 976 Wörtern schon fast doppelt so lang wie meine üblichen Klausuren. Ich hoffe sie wird auch gut genug um die letzte auszugleichen, ansonsten wäre das schon wieder eine in den Sand gesetzte mündliche 1, wie es bei mir schon in den LK's Tradition geworden ist.
Aber egal was kommt, es war die letzte Klausur. Das bedeutet für 13.2 zählt nur noch die rein mündliche Note, vielleicht bekomme ich ja doch noch mal 15 Punkte auf ein Zeugnis, nachdem es schon mit dem Literaturkurs nicht ganz geklappt hat (14 Punkte).

Wer jetzt glaubt, es ginge nur ums angeben oder ums Heulen bei "nur guten Noten" der irrt.
Mein angepeilter Studiengang hat einen NC von 1,9 dieses Wintersemester gehabt. Und dafür brauche ich jeden Punkt den ich kriegen kann. Jap, man sollte niemals spät nachts noch nachrechnen wie viele Punkte einem noch fehlen für den angepeilten Schnitt, sollte man wirklich nicht machen. Wahrscheinlich ist eh alles für die Katz, weil es noch irgendeine kuriose Studienordnung gibt die diese Fächerkombination verbietet. Schule ist ehrlich wesentlich einfacher als alles was einem nachher vorgesetzt wird.

Na ja, dieser kleine Miniblog erstmal, der nächste wird erklären woher der Name kommt.
Ach ja, die Klausur war über Sonnet No. 60 von Shakespeare

Montag, 27. November 2006

Eine tiefschürfende Erkenntnis

Gestern kam mir eine absonderliche Erkenntnis. Ich habe mich gefragt was man unbedingt zum Rollenspiel braucht. Zuallererst habe ich natürlich an eine gute Geschichte gedacht, an einen offenen und logischen Plot in einer atemraubenden Hintergrundwelt. Kurz darauf an ein elegantes, intuitives und leistungsfähiges System das man während des Spiels gar nicht wirklich bemerkt.
An möglichst tiefes Eintauchen in die Spielwelt und die Charaktere, an Atmosphäre, Hintergrundmusik, Kerzen, abgedunkelte Räume. An Chips und andere Knabbereien.
Dann ist mir aufgefallen das das allerwichtigste für jeden Rollenspielabend die Spieler sind.
Ohne Spieler gibt es überhaupt kein Rollenspiel, weder gutes noch schlechtes. man kann zwar alleine vor einer Kerze sitzen und sich tolle Geschichten ausdenken, aber ohne Mitspieler gibt es kein Rollenspiel. Auf alles andere kann man verzichten und trotzdem einen tollen Abend haben, aber ohne Spieler geht gar nichts. Deshalb postuliere ich einfach mal das der wichtigste Faktor für einen gelungenen Rollenspielabend die Spieler sind. Die Herangehensweise der Spieler bestimmt auch das letztendliche Ergebnis viel mehr als es System und Hintergrundtexte je könnten. Ein Spieler der Intrigen liebt wird auch in einem System das auf recht vulgäre Konfliktlösungen setzt, lieber intrigieren und ein introvertierter Spieler wird in einem gesellschaftlichen Szenario trotzdem keine elegante Konversation betreiben.

Ein Rollenspiel lebt und stirbt mit seinen Spielern, was mich dazu bringt meine Mitspieler mal wieder anzuhauen. Unsere letzte Runde liegt schon eine halbe Ewigkeit zurück.

Spät Nachts...

... kommt man auf die verrücktesten Ideen. Zum Beispiel einen Blog haben zu wollen, obwohl man vor einiger Zeit noch stur verkündet hatte, man wolle keinen. Jetzt allerdings aus freiem Willen und einer Laune heraus, einfach nur so, ein Blog. Nun ja, so ganz richtig ist es ja nun nicht.
Es schien einfach praktisch einen Ort zu haben wo man seine Gedanken einfach mal so niederschreiben kann, um sie zu ordnen.
Allerdings geht es hier nicht unbedingt um meinen Alltag, oder hoch-philosophische Ergüsse.
Wie angekündigt dreht sich alles um Rollenspiele und Fantasy und Science Fiction im Allgemeinem.
So, damit ist dann wohl das Fundament für den Blog gelegt, noch mehr Gelaber würde wohl früher oder später das ganze zum Einsturz bringen.
Ach ja, bevor ich es vergesse, dieser Blog wird nach Lust und Laune fortgesetzt. die Häufigkeit kann von mehrmals am Tag bis zu einmal im Jahr reichen, aber wer mich kennt weis das ja inzwischen.