Montag, 27. November 2006

Eine tiefschürfende Erkenntnis

Gestern kam mir eine absonderliche Erkenntnis. Ich habe mich gefragt was man unbedingt zum Rollenspiel braucht. Zuallererst habe ich natürlich an eine gute Geschichte gedacht, an einen offenen und logischen Plot in einer atemraubenden Hintergrundwelt. Kurz darauf an ein elegantes, intuitives und leistungsfähiges System das man während des Spiels gar nicht wirklich bemerkt.
An möglichst tiefes Eintauchen in die Spielwelt und die Charaktere, an Atmosphäre, Hintergrundmusik, Kerzen, abgedunkelte Räume. An Chips und andere Knabbereien.
Dann ist mir aufgefallen das das allerwichtigste für jeden Rollenspielabend die Spieler sind.
Ohne Spieler gibt es überhaupt kein Rollenspiel, weder gutes noch schlechtes. man kann zwar alleine vor einer Kerze sitzen und sich tolle Geschichten ausdenken, aber ohne Mitspieler gibt es kein Rollenspiel. Auf alles andere kann man verzichten und trotzdem einen tollen Abend haben, aber ohne Spieler geht gar nichts. Deshalb postuliere ich einfach mal das der wichtigste Faktor für einen gelungenen Rollenspielabend die Spieler sind. Die Herangehensweise der Spieler bestimmt auch das letztendliche Ergebnis viel mehr als es System und Hintergrundtexte je könnten. Ein Spieler der Intrigen liebt wird auch in einem System das auf recht vulgäre Konfliktlösungen setzt, lieber intrigieren und ein introvertierter Spieler wird in einem gesellschaftlichen Szenario trotzdem keine elegante Konversation betreiben.

Ein Rollenspiel lebt und stirbt mit seinen Spielern, was mich dazu bringt meine Mitspieler mal wieder anzuhauen. Unsere letzte Runde liegt schon eine halbe Ewigkeit zurück.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Jo klar gerne dabei ;-)

Nightcrawler hat gesagt…

immer gerne, nen Ort und Zeit und ich hoffe, dass ich kann.

Anima hat gesagt…

Nächstes Wochenende ?
Dann habe ich alle meine Klausuren hinter mir und noch ein wenig Zeit zum vorbereiten.